1921
- Im Bericht über die Generalversammlung des Kaufbeurer Schachklubs vom 4. Oktober 1921 heißt es "Zur Propaganda der edlen Schachkunst beschloß die Versammlung auch heuer wieder Simultanspiele
und Freundschaftsspiele mit Nachbarklubs nämlich Kempten, Wörishofen und dem neu gegründeten Klub Irsee abzuhalten."
- Und einen Tag später, am 5. Oktober 1921, berichtet ein Artikel der "Allgäuer Neueste Nachrichten" von einem Schach-Städtewettkampf zwischen Kempten und Lindau, verbunden mit der Anmerkung
"Wichtiger wie das Ergebnis ist die Gründung des Allgäuer Schachverbandes, eine Folge der Zusammenkunft mit Lindau und der früheren mit Kaufbeuren. Nach der Korrespondenz mit Memmingen, Bad
Wörishofen und Oberdorf steht der Anschluß dieser Vereine bevor."
1924
- Ein weiterer Hinweis auf den SK Bad Wörishofen ist in einem vom Schriftführer des Augsburger Schachverbandes unterzeichneten Schreiben an die Mitgliedsvereine
vom 7. Mai 1924 zu finden. Darin wird ein Wettkampf an 30 Brettern zwischen dem Verband Augsburger Schachvereine und dem Allgäuer Schachverband für den 1. Juni in Kaufbeuren angekündigt und
erwähnt, dass im Allgäuer Schachverband die Vereine Kempten, Sonthofen, Memmingen, Kaufbeuren, Landsberg, Wörishofen, Irsee und Immenstadt zusammengeschlossen sind.
1928
- In ihrer Ausgabe vom 28. Januar 1928 berichtet die "Allgäuer Zeitung" , dass es seit sechs Jahren in der Zeitung eine Schachspalte mit Schachaufgaben gibt, zu denen
"zirka 50 Herren" Lösungsvorschläge eingeschickt haben. Unter den Preisträgern ist ein Augsburger Schachspieler genannt, der vorher offenbar in Bad Wörishofen gespielt hat.
- Wie lange der SK Bad Wörishofen danach noch bestand, ist nicht mehr bekannt. Nach dem Krieg gibt es in der Kurstadt jedenfalls keinen Schachklub mehr. Stattdessen wird Türkheim der neue
Anziehungspunkt für die Schachfreunde in der Region, auch für die aus Bad Wörishofen.
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